Kranich-Tour am Saaler Bodden

Im Frühjahr und im Herbst rasten die Kraniche am Bodden und wir bieten unseren Gästen gerne eine Kranich-Tour an. Auch auf unserem Grundstück haben unsere Gäste die Möglichkeit das wunderbare Naturschauspiel hautnah zu erleben. Dazu können Sie ganz bequem auf der Terrasse Ihres Ferienhauses sitzen und zuschauen, wie die Kraniche das Grundstück überfliegen.

Kraniche, Kranich-Tour am Saaler Bodden

Wenn Sie noch mehr von den Kranichen sehen möchten, dann bietet Ihnen Ihr Gastgeber Herr Oberheidtmann gerne eine exklusive Kranich-Tour an. Bei der Kranich-Tour sehen Sie die verborgenen Rast- und Futterplätzen der Kraniche. Lassen Sie sich entführen und begeistern.

Die Kranich-Tour findet nach Absprache statt. Gutes Wetter ist dafür natürlich auch wichtig. Während der Kranich-Tour ist es wichtig, die Kraniche nicht unnötig zu stören.

Die Welt der Kraniche

Schon bei den Griechen galt der Kranich als der „Vogel des Glücks“. Sein stolzer Gang, sein anmutiger Gleitflug, die markante Zeichnung seines Gefieders und die ausgefeilte Kommunikation machen ihn zu einem Vogel, der im Gedächtnis bleibt. Und vielleicht bringt er auch uns ein wenig Glück.

Der Zug der Kraniche

Die Kraniche gehören zu den Zugvögeln. Den Sommer verbringen sie zur Aufzucht ihrer Jungen im hohe Norden, während sie im Winter im Süden Europas und Norden Afrikas Schutz vor der Kälte suchen.

Auf ihren Wanderungen legen die Kraniche oft längere Rastpausen ein und versammeln sich zu 10-Tausenden in Gebieten, die reich an Nahrung sind. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gehört mit seinen angrenzenden Regionen schon lange zu den beliebten Rastplätzen der Kraniche.

Wenn die Kraniche im Herbst kommen, findet man sie vor allem auf frisch geernteten Kornfeldern. Dabei ist der Kranich kein Vegetarier – auch Kleintiere und Fische finden Platz in seinem Schnabel.

Nach Abschluss der Brutzeit, im Mai und im Juli, landen die ersten Kraniche im August an ihren bevorzugten Rastplätzen an der Ostsee. Und zwischen September und Oktober lassen sich die meisten Kraniche beobachten.

Die Abflugzeit ist stark von der Witterung abhängig. Wird es zu kalt, dann ziehen die Kraniche weiter in Richtung Süden. In der Regel fliegen die letzten Kraniche Ende November los. Wobei es immer häufiger vorkommt, dass einige Vögel in Deutschland überwintern.

Im Frühjahr begeben sich die Kraniche wieder auf den Weg – zurück in ihre Sommerresidenz hoch im Norden Europas.

Der Kranich

Der Kranich gehört zu den großen Schreitvögeln. Mit seinen langen Beinen schreitet er die Felder auf der Suche nach Samen und Kleintieren ab. In der Luft ist er ebenso elegant zu Hause wie am Boden. Er gleitet mit einer Flügelspanne von über zwei Meter in kleinen Familiengruppen über die Landschaft.

Die federlose rote Kopfplatte ist das unverwechselbare Markenzeichen des Kranichs. Ist der Kranich erregt, schwillt die rote Kopfplatte an. Dies dient als Drohgebärde gegenüber Konkurrenten. Oder aber auch als ein Warnsignal für die Familie, wenn Gefahr droht.

Kraniche benutzen eine Vielzahl von Ruflauten, um sich zu verständigen. Dabei spielt die Familie eine große Rolle, denn der sogenannte „Duettruf“ wird in der Regel vom Männchen angestimmt und mit einer passenden Tonfolge vom Weibchen ergänzt. Jedes Paar hat seine eigene „Melodie“.

Die Kraniche benutzen ihre Körperhaltung und Ruflaute zur Kommunikation. So wird zum Beispiel vor dem Abflug der Kopf in die Flugrichtung gestreckt und über Ruflaute dafür gesorgt, dass die jeweiligen Familienverbände gemeinsam losfliegen.

Der Kranich ist ein Frühaufsteher und beginnt seinen Aktivitäten in der Dämmerung. Der späte Vormittag und der frühe Nachmittag dienen vor allem der Nahrungssuche. Dazwischen gönnt sich der Kranich Ruhepausen und natürlich muss das Gefieder jeden Tag ausgiebig geputzt werden.

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